A 8 Enztalquerung - vierte Sitzung des Projektbegleitkreises

Visualisierung Enztalquerung (c) Regierungspräsidium Karlsruhe
Visualisierung Enztalquerung (c) Regierungspräsidium Karlsruhe

Am Freitagnachmittag (16.10.2020) fand auf Einladung des Regierungspräsidium Karlsruhe die vierte Sitzung des Projektbegleitkreises zum Projekt A8 Enztalquerung im Congress Centrum Pforzheim statt. Mitglieder des Projektbegleitkreises sind politische Vertreter, Oberbürgermeister und Bürgermeister, Verwaltungsmitglieder der umliegenden Kommunen, Träger öffentlicher Belange, Verbände und weitere Projektpartner.

Nach dem Grußwort von Landrat Bastian Rosenau, Enzkreis, begrüßte Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder die Teilnehmenden. Sie bedauerte, dass das geplante Treffen des Projektbegleitkreises aufgrund der Verzögerung bei der Ausführungsplanung, der komplexen Kostenberechnung und wegen der anhaltenden Corona-Pandemie nicht wie geplant im letzten Frühjahr stattfinden konnte. Deswegen freue sie sich, dass nun in dieser Runde ein Projektbegleitkreis stattfinde und offene Fragen beantwortet werden können.

Anschließend gab Projektleiter Timo Martin einen Überblick über den Baufortschritt der letzten Monate und erläuterte die Hintergründe der Kostensteigerung. Ebenso gab er einen Ausblick zu der integrierten Stauwarnanlage, die bis Ende 2020 in Betrieb gehen soll. Weiteres Thema war die bevorstehende Ausschreibung des Hauptloses der Baumaßnahme. Danach informierte Abteilungspräsident Jürgen Skarke die Teilnehmenden über den bevorstehenden Wechsel der Projektkoordination vom Regierungspräsidium Karlsruhe zur Autobahngesellschaft des Bundes, die ab 1. Januar 2021 die Planung, den Bau und den Betrieb der Bundesautobahnen übernehmen wird.

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder bedankte sich bei den Mitgliedern des Projektbegleitkreises sowohl für ihr Engagement als auch für konstruktive Kritik und zeigte sich zuversichtlich, dass das Vorhaben unter der Regie der neuen Autobahngesellschaft zu einem guten Abschluss in und für die Region kommen werde.

Abschließend präsentierte das Regierungspräsidium Karlsruhe eine Visualisierung des Ausbaubereichs nach Fertigstellung der Maßnahme, mit der die Teilnehmenden einen Blick in die Zukunft werfen konnten. Die Präsentation der Veranstaltung und die Visualisierung stehen auf der Projektseite zur Verfügung.

Hintergrund
Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn 8 (A 8) zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd (Enztalquerung). Die Enztalquerung der A 8 ist einer von noch zwei verbliebenen Abschnitten für den sechsstreifigen Ausbau der gesamten A 8 in Baden-Württemberg. Die Maßnahme beinhaltet neben dem Ausbau der A 8 auf einer Länge von rund 4,8 Kilometern den vierspurigen Ausbau der B 10 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost, den Umbau der Anschlussstelle Pforzheim-Ost mit leistungsfähigen Zufahrten, den Ersatzneubau mehrerer Kreuzungsbauwerke, die Ersatzneubau der Enzbrücke, die Reduzierung der Steigung beziehungsweise des Gefälles, die Lärmschutzeinhausung auf 380 Metern und weiterer Lärmschutzwände und -wälle sowie die Abdichtung der Trasse und die Fassung und Reinigung des gesamten Oberflächenwassers.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter www.rp-karlsruhe.de  Beteiligungsportal  Aktuelle Baumaßnahmen  A 8, Enztalquerung zu finden. Direkter Link: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref473/Seiten/A-8-Enztalquerung.aspx

Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen im Internet, unter www.baustellenbw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg - jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“- App der Straßenverkehrszentrale Baden- Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de


Veröffentlicht am Freitag, 16. Oktober 2020