Pressebericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 24. Juni 2020

In der Sitzung des Gemeinderats am 24. Juni 2020 in der Festhalle wurden folgende Themen behandelt:

Grundschule Kieselbronn mit Turn- und Festhalle; Erneuerung Wärmeerzeuger
Die in der Grundschule vorhandenen Wärmeerzeuger (zwei Niedertemperaturkessel) aus dem Jahr 2002, welche die Turn- und Festhalle ebenfalls mit Wärme versorgen, sind undicht geworden und müssen erneuert werden. Durch das Fachingenieurbüro WBH – Ingenieurgesellschaft für technische Ausrüstung mbH aus Pforzheim wurden verschiedene Varianten untersucht und dem Gemeinderat ausführlich vorgestellt und erläutert. Ein wichtiger Aspekt der Untersuchungen waren auch die räumlichen Gegebenheiten, die berücksichtigt werden müssen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Umsetzung der Vorzugsvariante, welche den Einbau von zwei Brennwertkesselanlagen als Kaskade mit jeweils 150 kW vorsieht und gab die Ausschreibung frei. Durch den Einsatz von zwei Wärmeerzeugern ist bei Ausfall einer der Kessel ein Betrieb mit reduzierter Leistung möglich, sodass der Schulbetrieb weitergeführt werden kann. Damit das EWärmeG mit einem regenerativen Anteil von 15% erfüllt wird, ist ein Sanierungsfahrplan durch einen Energieberater zu erstellen. Auch der Beauftragung dieses Plans stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Beteiligung der Gemeinde Kieselbronn an der Netze BW GmbH & Co. KG
Im Oktober 2019 beschloss der Gemeinderat die Beteiligung an der Netze BW GmbH & Co. KG durch eine Kommanditeinlage in Höhe von 860.000 € mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Durch die Verwaltung wurde die Angelegenheit vor Vollzug des ursprünglichen Beschlusses aufgrund der Corona-Pandemie und der noch nicht absehbaren finanziellen Auswirkungen erneut in den Gemeinderat eingebracht. Das Gremium beschloss nun unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen, dass sich die Gemeinde zunächst mit einer reduzierten Kommanditeinlage in Höhe von 450.000 € an der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft Netze BW GmbH & Co. KG beteiligt. Hauptgrund hierfür ist, dass nach heutigem Planungsstand bei einer Einlage in dieser Höhe auf die Aufnahme eines Darlehens verzichtet werden kann.

Installation eines Internetanschlusses für die Festhalle
Der Gemeinderat befürwortete einstimmig den Vorschlag der Verwaltung, in der Festhalle einen Internetanschluss zu installieren. Nach Einrichtung bleibt es jedem Hallennutzer überlassen, das WLAN für seine Veranstaltungen zu aktivieren und zu nutzen.

 


Veröffentlicht am Montag, 29. Juni 2020